Mit dem Rad nach Schwerin 30-3-2014

Romantisch vorweg: Diese Tour fahren wir im schier endlosen Morgengrauen – für mich eine ganz bezaubernde, schöne Tageszeit. Alles ist taufrisch, überall glänzen noch die Reparaturarbeiten der Nacht und alles wartet auf die Sonne.

Das war einfach schön.

Wir planten den Trip, weil A. dringend Kilometer fressen muss und wenn man mir schon den Platz im Windschatten anbietet, nehme ich dankend an.

Ausgemacht war ein mittleres Tempo, so richtig in Form sind wir beide noch nicht, als dass wir Tempospiele schon einschieben könnten. Heute also nur eine Ausfahrt, um mal die Sitzlage zu checken.

Los geht’s in Hamburg, tapfer kämpfen wir uns zum Stadtrand, gottseidank ist der Verkehr noch schlafend, so dass wir unbehelligt von Autos auf die Landstraße kommen. Endlich freitreten!

Über Stapelfeld raus nach Großensee, Trittau und schon sind wir auf dem Weg nach Mölln. Wir liegen gut in der Zeit, die langen Passagen treten wir flott durch. Bis auf der 207 dann irgendwann auf dem Fußweg mir eine Scherbe zusetzte. 10 Minuten brauche ich also für einen Schlauchtausch inklusive Aufpumpen. Und da sagt noch jemand: Frauen können das nicht…

Weiter über Mölln ziehen die hässlichen Steigungen ordentlich in die Beine. Vorbei Richtung Gudow, und schon auf dem Weg nach Zarrentin. Es wird anstrengend und ich rutsche schon ordentlich auf dem Sattel umher. Ich merke meinen Rücken, der noch den Rucksack zu tragen hat.

Wir pausieren, aber die Pausen dauern nicht lange – über Wittenburg geht’s weiter zum Dümmer, und jetzt gilt’s – die Steigungen vor Schwerin, die uns letztes Mal so zugesetzt haben, sind mir noch in böser Erinnerung. Dieses Mal aber lasse ich mich nicht beirren. Tapfer stampfen wir die drei Rampen hoch und landen am Ende glücklich und zeitig am Zielort.

Eine Stunde Aufenthalt und zurück geht’s dann per Bahn. Mal sehen, irgendwann kriegen wir den Rückweg auch noch hin *lächel*

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